Kinderheime

„Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser, als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“

Astrid Lindgren

Kinder, die in Heimen leben, kommen meist aus schwierigen Familienverhältnissen. Das bedeutet, dass die Heimkinder in den meisten Fällen in ihrer Herkunftsfamilie keine sichere Bindungserfahrungen machen konnten. Dadurch fehlt es diesen Kindern oft an Selbstwertgefühl und an Empathie.

Bindungsforscher haben herausgefunden, dass es nie zu spät ist, um eine positive Bindungserfahrung zu machen, also eine sichere Bindung aufzubauen.

Je früher wir aber eine sichere Bindungserfahrung machen können, umso besser.

Das Kinderheim soll den Kindern ein zweites Zuhause sein, wo sie sich wohl fühlen und sich gut entwickeln können. Damit sich die Kinder im Heim und in ihrer Gruppe wohl fühlen, ist es wichtig, dass sie zu einer oder zwei Erzieherinnen eine sichere Bindung aufbauen können. Der bindungsfördernde Umgang der ErzieherInnen mit den Kindern, wirkt sich auch positiv auf die Gruppe aus. Die Kinder lernen automatisch, wie sie respektvoll und feinfühlig mit anderen umgehen können.

bindungssicher erziehen – eine Weiterbildung für Heimleiter und ErzieherInnen / Sozialpädagogen

Diese zweitägige Weiterbildung beinhaltet: 

  • Einführung in die Bindungstheorie nach John Bowlby
  • Bindung und Trauma – was man unbedingt darüber wissen sollte
  • Die verschiedenen Bindungstypen, und wie Sie sie erkennen können
  • Wie sich die sichere Bindung auf die psychische und physische Entwicklung eines Kindes auswirkt
  • Warum es wichtig ist, dass Heimleiter und -ErziehrInnen einen bindungssicheren Umgang mit den Kindern pflegen
  • Wie sich die sichere Bindung positiv auf Ihre Wohngruppe auswirken kann
  • Return of Investment

Nach dieser Weiterbildung wissen Sie, warum eine sichere Bindung essentiell wichtig ist für die gesunde Entwicklung von Kindern. Sie wissen, wie Sie zu den Kindern im Heim eine sichere Bindung aufbauen können. Durch Ihren bindungsfördernden Umgang mit den Kindern, fühlen sich diese wohl und sicher in ihrem zweiten Zuhause. Die Kinder finden zu mehr Selbstwertgefühl und zu einem empathischeren Umgang untereinander. So finden die Heimkinder auch in der Schule und im Berufsleben besseren Anschluss in der Gesellschaft.

Der Alltag im Kinderheim wird entspannter und erfüllender. Sehr gerne komme ich für diese Weiterbildung zu Ihnen ins Kinderheim.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kontaktaufnahme

 

 

B.A.S.E.® - Gewaltprävention in Kinder- und Jugendheimen

„Die Fähigkeit, sich in die Lage anderer zu versetzen, ist eine der wichtigsten Funktionen der Intelligenz.“

Babywatching mindert
Aggression und Angst und fördert
Sensitivität und
Empathie

B.A.S.E.® ist ein Gewalts- Präventions- und Interventionsprogramm, welches von Dr. Karl-Heinz Brisch in Zusammenarbeit mit Henri Parens entwickelt wurde und dessen Wirksamkeit mit Studien belegt wurde.

Während einem Jahr begleitet die B.A.S.E.®-Kursleiterin eine Gruppe bei den wöchentlichen Besuchen einer Mutter mit ihrem Baby im Kinderheim. Mit gezielten Fragen der B.A.S.E.®-Gruppenleiterin werden die beobachtenden Kinder auf die nichtsprachlichen Mitteilungen des Babys sensibilisiert.
Durch Beobachtung der Interaktionen zwischen der Mutter und ihrem Neugeborenen, wird die Feinfühligkeit, die Mentalisierung und die Empathie der Heimkinder gefördert, was sich nachweislich und spürbar positiv auf deren Interaktion untereinander und mit anderen Kindern auswirkt.

Studien belegen, dass sich B.A.S.E.®-Kinder im Vergleich mit einer Gruppe ohne B.A.S.E.®-Erfahrung auffallend weniger gemobbt fühlen und weniger über körperliche Beschwerden (wie Kopf- oder Bauchweh, Übelkeit usw.) klagen. Ebenso zeigten die Studien, dass sich das Verhalten besonders auffälliger Kinder durch B.A.S.E.® besonders stark verbessert hat. Insgesamt sind B.A.S.E.®-Kinder weniger aggressiv, dafür aber mitfühlender (empathischer) gegenüber anderen Kindern.

In meinem B.A.S.E.®- Gewaltpräventions-Angebot sind folgende Leistungen enthalten:

  • Infoanlass für die Heimleitung und ErzieherInnen, sowie interessierte Eltern von Heimkindern.
  • Leitung des B.A.S.E.®-Programms während den wöchentlichen Besuchen der Mutter mit ihrem Neugeborenen in der Heimgruppe Organisation und Koordination der Mutter mit ihrem Baby
  • Betreuung und Unterstützung der Mutter vor und nach den Besuchen in der Spielgruppe.
  • Unterstützung der ErzieherInnen bei Fragen zu Reaktionen der Heimkinder auf den Besuch der Mutter mit ihrem Baby Wenn Sie das B.A.S.E.®-Programm in Ihrem Heim durchführen möchten, nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Ich freue mich, Ihnen ein Angebot unterbreiten zu dürfen.

 

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